Auf dem Brüggen-Hof steht seit 1986 ein Hofkreuz, das von der Lengericher Straße nicht zu sehen ist. Die Familie Brüggen hat bewußt diesen Standort vor der großen Dielentür gewählt. Errichtet wurde es anläßlich der Vollendung des 85. Lebensjahres von Ww. Ida Brüggen, geb. Hesemann. Das kernige Eichenholz für den Kreuzbalken und den Korpus ist auf dem Brüggen-Hof gewachsen. Die Balken richtete Schreinermeister August Schwerdt, Bawinkel, her. Der Korpus wurde in der Werkstatt des Bildhauers Schölzel, Klausheide, gearbeitet. Der Sockel entstand im Eigenbau und mit Hilfe von Hubert Schulten.
Nach alten schriftlichen Unterlagen der Familie Brüggen muß im 19. Jahrhundert an einer nicht näher bezeichneten Stelle ein Kreuz gestanden haben, das zu den Höfen Altmann, Brüggen und Többeb gehörte. Bei alten Aufzeichnungen, die bis um 1855 zurückdatieren, handelt es sich um die Umlage zur Bezahlung des neuen Kreuzes durch die drei Familien, die von Franz Altmann eingezogen wurde. Der Wunsch zur Errichtung eines hofeigenen Kreuzes auf dem Anwesen Brüggen ist uralt.