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Gedenkstein des Schützenvereins Bawinkel-Plankorth

 

Nach der Neugründung des Schützenvereins Bawinkel-Plankorth wurde am 2.5.1982 anläßlich des 75-jährigen Jubiläums ein Gedenkstein eingeweiht. Der damalige Vorsitzende Franz Lübbers konnte neben den Schützenbrüdern auch eine große Zahl an Erwachsenen und Kindern begrüßen. Besonders willkommen hieß er Kaplan Schütte (als Vertreter des erkrankten Pastors Jansen) und Pastor Kandel von der evangelischen Kirchengemeinde.

Den Weg dieses mächtigen Findlings aus hartem Granit nach hier beschrieb er so:
Vor rund 25 000 bis 30 000 Jahren waren noch weite Gebiete Norddeutschlands von Meerwasser bedeckt, auch unser Emsland und somit auch Bawinkel. In dieser grauen Vorzeit setzte nun ein Naturgeschehen im hohen Norden und an den Felsenküsten Norwegens ein, das wir Eiszeit nennen. Gewaltige Eismassen schoben Gesteinsbrocken und Geröllmassen mit sich fort. Die Eisberge drifteten mit ihrer steinernen Last Richtung Süden - auch über unsere Heimat hinweg. Bei

zunehmender Erwärmung kam das Eis zum Schmelzen, so dass Steine und Geröll zu Boden sanken. Diese lange Reise vom hohen Norden bis ins Emsland hat auch dieser Gedenkstein oder Findling gemacht.

In der Nähe von Münnigbüren wurde er vor einigen Jahren beim Tiefpflügen aus seinem Dornröschenschlaf aufgeweckt und freigelegt. Mit einem Tieflader kam er von dort nach Bawinkel. In einer kurzen Ansprachen ging Pastor Kandel auf die Bedeutung der Aufschrift aus Bronze ein:

"Glaube - Sitte - Hoffnung"

Nach der Segnung des Ehrenmals endete die Feierstunde mit dem Lobgesang: "Großer Gott wir loben dich".

 
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